Auffällig ist die Entwicklung im Bezirk Neukölln, wo sich die Zahl der genehmigten Wohnungsbauprojekte im vergangenen Jahr vervierfacht hat. Den stärksten Rückgang verzeichnete den Statistikern zufolge Charlottenburg-Wilmersdorf mit einem Minus von 47,2 Prozent. Ob der Trend in diesem Jahr andauert, bleibt abzuwarten. Ein zentraler Grund für den stagnierenden Wohnungsbau in den Vorjahren waren die hohen Baupreise. Diese sind im Februar dieses Jahres für den Wohnungsneubau erneut gestiegen und lagen in Berlin um 4,9 Prozent über dem Vorjahresmonat. Bei den Rohbauarbeiten legten sie um 3,3 Prozent zu, bei Ausbauarbeiten um 6,1 Prozent.