Umbau des Kreuzungsbereiches zum Südhafen

Kreuzungsbereich zum Südhafen

Planungsphase
Der Umbau des Kreuzungsbereiches steht in engem baulichen Zusammenhang mit dem Ersatzneubau der Schulenburgbrücke und dem Ausbau des Berliner Südhafens, welcher Berlins zweitgrößter Hafen ist und von der Berliner Hafen- und Lagerhausgesellschaft (BEHALA) betrieben wird. Die Planung der BEHALA sieht im Rahmen der Hafenentwicklung einen trimodalen Anschluss (Wasserstraße, Straße, Schiene) des Südhafens zur Förderung eines umweltgerechten und stadtverträglichen Wirtschaftsverkehrs vor.

Weitere Termine und aktuelle Neuigkeiten finden Sie auch auf der Website des Gesamtprojektes zum Südhafen Spandau.
Siehe auch: Südhafen Spandau – Termine und Neuigkeiten

Das Bauvorhaben wird aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) kofinanziert.

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Das Vorhaben

Im unmittelbaren Anschluss an die Rampenanlage der Schulenburgbrücke befindet sich auf der östlichen Uferseite der Kreuzungsbereich der Schulenburgstraße, Am Oberhafen und verschiedenen Zuwegungen des Tiefwerderwegs. Des Weiteren wird diese Kreuzung durch eine nicht mehr genutzte Gleisanlage der BEHALA gekreuzt und eine weitere in Betrieb befindliche Gleisanlage der BEHALA tangiert. Dieser vielarmige Kreuzungsbereich soll entsprechend den neuen Anforderungen des Straßenraums, der veränderten Höhenlage und den Anforderungen zur straßenseitigen Erschließung des Hafengeländes der BEHALA als Umbau der bestehenden Kreuzungsanlage neu organisiert werden.

Die Kreuzung stellt derzeit sowohl für den Radverkehr als auch für den motorisierten Individualverkehr und den Bahnverkehr einen teilweise unübersichtlichen Verkehrsraum dar. Ein Umbau der Kreuzung ist für alle Verkehrsbeteiligten im Sinne der Sicherheit, Übersichtlichkeit, Orientierung und der Steigerung der Leistungsfähigkeit des Südhafens Spandau unabdingbar.

Neben dem Brückenneubau und den Umbau der angrenzen Kreuzungsbereiche wird auch die Schulenburgstraße bis zur Ruhlebener Straße neugestaltet. Dabei sind bei der Planung der Baumaßnahme die Belange des Rad-, Fuß-, Straßen-, Bahn- und Schiffverkehrs in konstruktiver sowie verkehrsplanerischer Hinsicht zu beachten.

Kreuzungspunkt Schulenburgstraße / Tiefwerderweg

Um einen sicheren und für alle Verkehrsarten leistungsfähigen und übersichtlichen Knotenpunkt zu entwickeln, wurden während der sogenannten Vorplanung verschiedene Varianten für die Umgestaltung des Kreuzungsbereichs zum Südhafen untersucht. Zum einen wurde die Ausbildung eines Kreisverkehrs betrachtet, zum anderen die einer vierarmigen Kreuzung. Im Ergebnis wurde nach intensiven Abstimmungen mit allen Beteiligten die Ausführung als vierarmige Kreuzung mit einer Vollsignalisierung des Knotenpunktes und der Gleisanlage (BÜSTRA-Lösung) als Vorzugsvariante festgelegt.

Derzeit wird die sogenannte Entwurfsplanung ausgearbeitet. Während dieser Leistungsphase wird nur noch die Vorzugsvariante weiterverfolgt und detaillierter beplant.

Die Abbiegevorgänge in den südlich gelegenen Südhafen der BEHALA werden über separate Abbiegestreifen vom Hauptverkehrsfluss entlang der Schulenburgstraße entkoppelt. Des Weiteren ist nach aktuellem Planungsstand vorgesehen den nördlich gelegenen Tiefwerderweg vom Knotenpunkt abzukoppeln. Zusätzlich zur Vollsignalisierung werden zur Verbesserung der Querungsmöglichkeiten für den Fußverkehr in allen vier Knotenpunktarmen Mittelinseln vorgesehen. Diese Maßnahmen führen zu einer signifikanten Verbesserung der Verkehrssicherheit, der Übersichtlichkeit des Kreuzungsbereichs und einer Optimierung des Verkehrsflusses gegenüber dem derzeitigen Zustand.

Neugestaltung Schulenburgstraße vom Tiefwerderweg bis zur Ruhlebener Straße

Im Anschluss an den Kreuzungsbereich zum Südhafen Spandau soll auch die Schulenburgstraße in einem Abschnitt von etwa 150 m bis zur Ruhlebener Straße neugestaltet werden. Die Vorzugsvariante sieht einen einseitigen Gehweg mit einer Breite von 3,0 m auf der nördlichen Seite der Schulenburgstraße vor. Im Vergleich zum Bestand soll es zukünftig beidseitig der Fahrbahn Radfahrstreifen mit einer Breite von 1,60 m geben. Diese neue Verkehrsraumaufteilung ist durch Verlegen der Weiche und ein Verschieben der Fahrbahnachse in Richtung der parallellaufenden Gleisanlage möglich.

Der Bau

Konkrete Angaben zum Bau können erst nach Abschluss der weiteren Planung erfolgen.

Verkehrsführung

Ziel und Inhalt der Planungsaufgabe ist es, die Verkehrseinschränkungen so gering wie möglich zu halten. Konkrete Angaben zur Verkehrsführung während der Bauzeit können zum jetzigen Planungsstand noch nicht gemacht werden.

Zahlen und Daten

Start der Bauzeit: noch in Planung
Ende der Bauzeit: noch in Planung

Kontakt

Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt
Abteilung Tiefbau
Bereich Brücken / Ingenieurbau