Neue Mitte Tempelhof

Wortwolke Neue Mitte Tempelhof mit den Wörtern: Klimaanpassung Werkstattverfahren Stadtentwicklungsplan Abwasserwärme Grundwasserwärme kaltes Nahwärmenetz Photovoltaikpotenzial Sektorenkopplung Stadtumbau Keimzellenansatz Schwammstadtkonzept Regenwasserbewirtschaftung ökologisches Bauen Recyclingbaustoffe Gründächer Fassadenbegrünung Neubauten Kreislaufwirtschaft Bebauungsplan integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK) städtebauliche Rochade

Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg
Das Städtebaufördergebiet „Neue Mitte Tempelhof“ zeigt, wie Neubau und Nachverdichtung in einem Bestandsquartier durch integrierte städtebauliche Planung eng mit Klimaschutz- und Klimaanpassungsaspekten verknüpft werden können.

  • Gebietscharakteristik

    Stadtteilzentrum mit hohem Anteil öffentlicher Liegenschaften, Gewerbe- und Wohnbebauung, überwiegend Blockrand- und Zeilenbebauung

  • Zeitrahmen
    • 2016: Ausweisung als Städtebauförderprogramm und vorbereitende Untersuchungen
    • 2018: Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK)
    • 2020: Kooperatives städtebauliches Werkstattverfahren
    • 2021: Beginn Bebauungsplanverfahren
    • 2022: Integriertes energetisches Quartierskonzept (Klimaschutzkonzept)
    • 2022: Start der Umsetzung einzelner Sanierungsmaßnahmen und Aufwertung grüner Infrastruktur im Rahmen des Städtebauförderprogramms Nachhaltige Erneuerung
  • Zentrale Akteure

    • Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg
    • Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen
    • Berliner Stadtwerke GmbH
    • Stadt und Land Wohnbauten‑Gesellschaft mbH
  • Vorgehensweise / Instrumente

    • Kooperatives Werkstattverfahren
    • Städtebauliches Entwicklungskonzept
    • Integriertes energetisches Quartierskonzept
  • Zentrale Zielsetzungen / Maßnahmenvorschläge im Bereich Klimaschutz und Klimaanpassung

    • Städtebauliche Modernisierung verknüpft mit Klimaschutz- und Klimaanpassungszielen
    • Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen im Zuge komplexer städtebaulicher Neuordnung
    • Wärmeversorgung über ein Nahwärmenetz mit Geothermie und Abwasserwärme
    • Ökologisches Bauen und Baustoffrecycling
    • Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge
    • Regenwassermanagement
    • Klimaresiliente Bepflanzung
    • Dach- und Fassadebegrünungen
    • Ansätze für Kreislaufwirtschaft im Quartier (z.B. Repaircafé, Sharing-Angebote)
  • Umsetzung

    • 2025 sind erste Maßnahmen zur denkmalgerechten und klimaresilienten Gestaltung von Parkanlagen umgesetzt
    • Bau neuer Wohngebäude und öffentlicher Liegenschaften voraussichtlich ab 2026
  • Finanzierung

    Städtebauförderung (Nachhaltige Erneuerung)

    Quartierskonzept gefördert durch KfW-Programm 432 „Energetische Stadtsanierung“

  • Weiterführende Informationen

Kontakt

Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt
Referat Klimaschutz und Klimaanpassung

Larissa Euteneuer