Die Luftqualität in Berlin wird an 15 Stationen des Berliner Luftgütemessnetzes durch kontinuierliche Messungen von Stickstoffdioxid, Feinstaub PM10, Ozon, Benzol und Kohlenmonoxid überwacht. An bis zu vier Messstellen werden in der Feinstaubfraktion zusätzlich Ruß, Feinstaub PM2,5, Benzo(a)pyren und Schwermetalle bestimmt.
Messen alleine reicht aber nicht aus, um die Berliner Luft sauberer zu machen. Letztlich kommt es darauf an, den Schadstoffausstoß aus Verkehr, Industrieanlagen, Kraftwerken und aus privaten Haushalten zu vermindern. Dazu werden Daten über die Menge der ausgestoßenen Schadstoffe gesammelt, was zusammen mit den Messdaten der Schadstoffe in der Luft eine wichtige Grundlage für die Suche nach den Ursachen der Luftbelastung darstellt. An Orten, wo keine Messung durchgeführt werden kann, wird die Luftqualität anhand von Rechenmodellen (Umweltatlas Berlin) beurteilt.
Um den Bedarf zusätzlicher Maßnahmen zur Minderung der Schadstoffemissionen beurteilen zu können, wird ca. alle fünf Jahre ein Luftreinhalteplan erstellt, der die Entwicklung der Belastung durch Feinstaub und Stickoxide ohne und mit zusätzlichen Maßnahmen abschätzt.