Die Welt ist aktuell
auf dem Weg, geopolitisch, ökologisch und kulturell aus dem Gleichgewicht zu
geraten. Unsere Zukunft scheint auf der Kippe zu stehen, wir spüren die
Instabilität unserer kulturellen Identität wie lange nicht. Die Sehnsucht nach
Sicherheit ist groß, denn der Boden unter unseren Füßen wackelt und wir bleiben
mit einer wachsenden existenziellen Angst allein. Weil unsere hergebrachten
Werte in Frage stehen, sind wir alle gezwungen, unsere Identitäten neu zu
definieren. Vor diesem Hintergrund
entsteht die Ausstellung. Es werden heterogene künstlerische Positionen aus
unterschiedlichen Medien auf gewagte Weise installativ miteinander verknüpft.
Das Gesamtbild der Ausstellung soll diesen einzigartigen, flüchtigen Moment der
Balance erlebbar machen, der nur gemeinsam in einer Welt entstehen kann, die
aus den Fugen geraten ist. Somit soll letztlich der Kipppunkt der Identität in
einem fragilen Zustand erfahrbar werden.
Künstler*innen: Anja Eichler, anna.laclaque, Barbara Czarnojahn, Beatrix von
Pilgrim, Corinna Rosteck, Franziska Rutishauser, Jens Kloppmann,
Jürgen Kellig, Katrin Salentin, Lupe Godoy, Marion Jungeblut, Mone Schliephack,
Nele Probst, Peter Hintz, Robert Schmidt-Matt, Ulrike Damm, Ute Richter
Kuratorinnen: Anna Laclaque und Mone Schliephack
Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag von 15 bis 18 Uhr
Laufzeit: Sa, 28.03.2026 bis So, 19.04.2026